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Der schöne Ort Basdorf befindet sich im wunderschönen Nordhessen.

1206 wird Basdorf urkundlich erstmals erwähnt. Allerdings dürfte es aufgrund seiner günstigen Boden- und Wasserverhältnisse bereits ein alter Siedlungsort im Grenzgebiet der Chatten und Cherusker gewesen sein. Zusammen mit den übrigen Orten des Ittergaus könnte es bereits eine bedeutsame Stellung für den Durchgangsverkehr und für den Nord-Süd-Handel gehabt haben.

Da das Dekanat Vöhl zur geistlichen Gerichtsbarkeit des Erzbistums Mainz gehörte, ist zu vermuten, dass die Gegend vom nahegelegenen Fritzlar bzw. vom Büraberg bereits vor den langjährigen Sachsenkriegen Karls des Großen, in die gerade die hiesige Grenzregion einbezogen war, von Bonifatius oder seinen Gehilfen christianisiert wurde.

Die vorhandenen Urkunden belegen, wie Basdorf aus einem Dorf freier Hufebauern nach und nach Besitz des Klosters Werbe und zu einem kleinen Teil des Klosters Berich wurde. Weiterhin ist den Urkunden zu entnehmen, wie der Ittergau, zu dem Basdorf gehörte, des Öfteren ein Streit- und Pfandobjekt der umliegenden stärkeren Nachbar-Territorien wie der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der späteren Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, aber auch der Waldecker Grafen war.

Kampf gegen Maikäfer

1810 erfolgte der Kampf den Maikäfern und ihren Larven, den Engerlingen. „Jeder Landmann sollte darauf bedacht seyn, jene schädlichen Thiere so viel als möglich zu vermindern und keine Mühen scheuen, welche zu diesem Zwecke hinführen kann […] Ein Teil der eingesammelten Maikäfer kann den Hühnern, Endten und Gänsen gegeben werden, welchen sie ein sehr willkommens und zuträliches Futter sind. Dem Federvieh […] – darf es jedoch nicht an Wasser fehlen, weil die Maikäfer starken Durst erregen. Auch den Schweinen sind dieselben eine angenehme Kost“. (Originaltext aus einem Merkblatt in den alten Dorfakten)

Entwicklung 1875–1974

Die Basdorfer Kinder erhielten 1875 eine neue Schule, weil ein in Asel zum Abbruch gekauftes Haus in Basdorf wieder als Lehrhort aufgebaut wird. 1878 erhält das Dorf eine neue Handdruckspritze. 1879 wurde der Männergesangverein gegründet von Johann Christian Bangert, der einst seinem Fernweh nach Australien gefolgt war – 120 Tage segelte er – und den 20 Jahre später großes Heimweh wieder nach Basdorf führte.

Die Basdorfer Bauern wurden 1885 zu Milchlieferanten der Höringhäuser Molkerei. 1892 wird Basdorf eine selbständige Pfarrei mit einer Filiale in Oberwerba. 1900 endete die Postkutschenverbindung. 1919 hielten Strom und Wasser Einzug. 1920 wurden die Straßen beleuchtet und es gründet sich eine Dreschgemeinschaft. Der Basdorfer Turn- und Sportverein wurde 1922 gegründet. Infolge der Inflation wurde die Grasnutzung der Planwege 1923 nach Butter und Eierpreisen verpachtet und die Entlohnung von Bürgermeister, Organist und Gemeinderechner wird in Roggenwährung festgesetzt. 1934 wird die Freiwillige Feuerwehr gegründet.

1946 nahm Basdorf 165 Heimatvertriebene auf, die Schule bekommt viel Zulauf und stellt 1948 einen neuen Lehrer ein. 1952 bis 1986 wird Basdorf an die Kanalisation angeschlossen. 1960 wird der Basdorfer Turn- und Sportverein als Fußball- und Sportverein wieder ins Leben gerufen. 1964 endet der Schulunterricht in Basdorf, die Kinder besuchen jetzt die Schule in Vöhl.

Am 1. Februar 1971 wurde Basdorf im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die neu gebildete Gemeinde Vöhl eingegliedert.

1972 wurde Basdorf beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ zweitschönstes Dorf Hessens. 1975 wird das Dorfgemeinschaftshaus seinen Bestimmungen übergeben. 2006 feierte Basdorf sein 800-jähriges Bestehen mit einem einwöchigen Fest. 2018 können Sie es erreisen 🙂

Quelle: Wikipedia

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